Was bringt die Beschäftigung mit Astrologie und Tarot?

Der Blick in die Sterne oder Karten verhilft zu mehr Klarheit
über die eigenen Möglichkeiten und Beweggründe

 

Ein Gefühl innerer Leere, Planlosigkeit, gescheiterte Vorhaben oder ein Brett vor dem Kopf? Manchmal ist die Welt einfach nur trist und grau. Die Besinnung auf die eigenen Bedürfnisse und Begabungen bietet einen vielversprechenden Ansatz zu mehr Lebensfreude. Selbstakzeptanz ist die Basis für ein gutes Leben.

Selbst-Bewusstsein: Das Wissen über sich selbst ist die Laterne, die den Lebensweg erhellt.
Motivation: Die Entdeckung der eigenen Potentiale ist eine spannende Reise nach innen.
Entscheidungshilfe: Mindestens eine der Optionen ist stimmiger und passt besser zu den aktuellen Umständen.

Wenn wir dem Kurs der Seele folgen und über den Tellerrand unserer Komfortzone hinaus schauen, dann tun sich Türen auf, wo wir sie niemals vermutet hätten. Es gibt keinen Königsweg zur Erleuchtung. Doch mit Astrologie und Tarot erkennt man frühzeitig die Weggabelungen, wo man sich entscheiden muss.

Kombination von Astrologie und Tarot

Beide Systeme sind in sich geschlossen und doch geheimnisvoll ineinander verzahnt. Man kann die Symbole nicht 1:1 übertragen, aber gerade deshalb ergänzen sie sich auf wunderbare Weise. Das Geburtshoroskop gibt Auskunft über den grundlegenden Charakter, die Tarotkarten beantworten aktuelle Fragen. Mit dem Blick auf das Horoskop wird die Deutung der Karten individueller und klarer. Umgekehrt bereichert eine Tarotlegung die astrologische Prognose um konkrete Hinweise.


Geschichte

Die Kunst der Sterndeutung entstand vor etwa 5000 Jahren in Mesopotamien (Irak). Die ersten astrologischen Aufzeichnungen erfolgten in Keilschrift und werden der Mitte des 3. vorchristlichen Jahrtausends zugeordnet.

In den Anfängen der Astrologie war das Schicksal des Königs noch gleichbedeutend mit dem Schicksal des Landes. In der griechisch-hellenistischen Antike (6.Jh vor bis zur Zeitenwende) wurde die Astrologie wesentlich erweitert. Für die alten Griechen war das Mensch das Maß aller Dinge und in jener Epoche wurden auch die ersten persönlichen Horoskope mit dem Aszendent als individuellstem Punkt erstellt.
"Erkenne dich selbst" lautet eine Inschrift über dem Eingang zum Apollotempel zu Delphi.
Das astrologisch/astronomische Wissen jener Zeit ist zusammengefasst in dem Monumentalwerk „Tetrabiblos“ aus dem 2. Jh. n.Chr., auf das zukünftige Generationen fast 1500 Jahre zurückgreifen sollten.

Mit Beginn des Christentums wurde die Astrologie zunehmend in den Untergrund gedrängt. Die Kirche wachte eifersüchtig über ihr Alleinerklärungsmodell der Welt. 

Erst in der geistigen Aufbruchsstimmung der Renaissance (15.-17.Jh) feierte auch die Sternenkunde ihre Wiederauferstehung.

Astrologie wurde an den Universitäten gelehrt und galt unabdingbar für den gebildeten Mann. Die neuzeitliche Erkenntnis, dass nicht die Erde im Zentrum des Universums steht, führte zum Auseinanderdriften von Astrologie und Astronomie. Der letzte große Gelehrte, der beides vereinte, war Johannes Kepler (17.Jh).

Mit dem Siegeszug der Naturwissenschaften ab dem 18.Jh verlor die Astrologie schnell an Bedeutung. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatten die Astrologen selber, die auf einem überholten Weltbild beharrten. Erst zu Beginn des 20.Jh. streifte die Astrologie ihr verstaubtes Antlitz ab und ging eine äußerst fruchtbare Allianz mit der Psychologie ein, und zwar insbesondere mit der Archetypenlehre des Schweizer Psychiaters C.G. Jung (1875 – 1961).

Damit verlagerte sich der Schwerpunkt von der Ereignisprognose hin zur Charakterbeschreibung. Ab etwa 1950 entstanden auf dieser Basis die Grundlagen der modernen psychologisch orientierten Astrologie.

Eine ausführliche Geschichte der Astrologie findet sich auf der Webseite des Kepler-Instituts.
https://www.kepler-institut.at/astrologie-geschichte.html